Aktuelle Fortbildung im Oktober 2026 / Facilitatorin

Wissenschaftliche Fachberaterin für Stressmanagement &
Psychische Gesundheit: Elisabeth Heberger

Blended Learning im Gesundheitsbereich & Medienkompetenz für TrainerInnen
Entspannung mit Herz und Hand, moderne Resilienz lernen mit Körperentspannung
Warum zu mir kommen, wenn es doch Apps digital gibt?
In einer Zeit, in der Stress allgegenwärtig ist, suchen viele Hilfe in digitalen Anwendungen. Doch echte Entspannung braucht mehr als ein digitales Gerät.
Als Trainerin für modernen Stressabbau und Muskelklassifizierung (regelmäßig weitere geprüfte Zertifizierung und zertifiziert durch die AHAB Akademie Berlin) begleite ich Sie seit 25 Jahren persönlich auf Ihrem Weg zu mehr Gelassenheit.
Ihre Vorteile in meinem Präsenz-Kurs:
Individuelle Korrektur: Ich sehe, was Sie, wann in welcher Form, wie und wo zu stark anspannen, und helfe Ihnen sofort das zu erkennen, das kann Ihnen keine digitale App bieten. Der Abbruch mit Apps ist sehr hoch!
Gemeinschaft: Der Austausch in der Gruppe motiviert und zeigt: Sie sind mit Ihrem Stress nicht allein.
Modernes Konzept: Ich unterrichte die aktuellsten Kurz-Methoden der Progressiven Muskelentspannung (PME) alltagstauglich und effektiv.
Das Beste aus beiden Welten: In meinem Kurs lernen Sie die Technik perfekt. Für das Üben zu Hause empfehle ich Ihnen zusätzlich die besten geprüften Apps als digitale Begleiter.
Wichtiger Hinweis zur Kostenerstattung (§ 20 SGB V)
Mein Kurs ist aktuell ZPP-zertifiziert und wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Präventionsmaßnahme anerkannt.
Erstattung: Die meisten Krankenkassen erstatten 80 % bis 100 % der Kursgebühr nach erfolgreicher Teilnahme.
Sicherheit: Sie erhalten am Ende des Kurses eine Bescheinigung, die Sie einfach bei Ihrer Krankenkassen-Versicherung einreichen können.
Transparenz: Alle meine Kurse sind in allen Website-Portalen der Deutschen Krankenkassen, egal ob privat oder gesetzlich versichert, einzusehen und zertifiziert.
„25 Jahre Erfahrung beim Treffen auf moderne Methoden. Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen!“
„Nächster Kursstart: ab Kalenderwoche 45 noch möglich! Jetzt noch nach Rest-Plätzen anfragen!“



Inhaberin: Elisabeth Heberger

1. Die Körper-Architektur: der Belastung: Modelle und Neurobiologie Bevor wir handeln können, müssen wir verstehen, was im „Maschinenraum“ passiert. Stress ist keine Einbildung, sondern eine hochpräzise biologische Antwort. Stresstheoretische Modelle: Wir blicken auf das Transaktionale Stressmodell (Lazarus). Stress entsteht nicht durch das Ereignis selbst, sondern durch unsere Bewertung: „Ist das gefährlich?“ und „Habe ich genug Ressourcen?“ Neurobiologische Grundlagen: Im Gehirn übernimmt das limbische System (die Amygdala) das Kommando. Physiologische Auswirkungen: Kurzfristig: Adrenalin flutet den Körper der Fight-or-Flight Modus. Langfristig: Chronisch hohes Cortisol schädigt Immunsystem und Herz-Kreislauf-System. Psychische Folgen: Bleibt das System dauerhaft „auf Sendung“, drohen Erschöpfungszustände, Depressionen oder Burnout.

2. Der Werkzeugkasten: Multimodales Stressmanagement. Drei Säulen, um die Belastung von verschiedenen Seiten anzugreifen: A. Instrumentelles Stressmanagement (An den Bedingungen ansetzen) Die Stressoren im Außen zu reduzieren. Zeitmanagement & Zielsetzungstraining: Prioritäten setzen statt im Chaos zu versinken. Problemlösetraining: Systematisch Hindernisse aus dem Weg räumen. Kommunikation & Konflikte: Stress entsteht oft durch Missverständnisse. Durch bessere Kommunikation und Konfliktfähigkeit senken wir den sozialen Druck. B. Kognitives Stressmanagement (Einstellung) „Stressverstärker“ erkennen, die inneren Antreiber wie „Ich muss perfekt sein“. Stressanalyse: Identifikation der Gedankenmuster. Kognitive Umstrukturierung: Förderliche Denkweisen entwickeln C. Palliativ-regeneratives Stressmanagement (An der Reaktion ansetzen). Bei Stress müssen wir den Körper wieder beruhigen. Entspannungsübungen: Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Achtsamkeit: Im Hier und Jetzt bleiben, statt in Sorgen über die Zukunft zu schwelgen. Emotionale Techniken: Den Umgang mit Gefühlen wie Angst oder Ärger lernen.

3. Die Anwendung: Entwicklung der individuellen Strategie Kein Mensch stresst sich gleich. Stressanalyse & Reflexion: Wo sind meine persönlichen Fallstricke? Welche Ressourcen (Hobbys, soziale Kontakte, Stärken) habe ich bereits?

Klassische, anerkannte & zertifizierte Stressabbaumodule aller GKV und privaten Krankenkassen nach SGB § 20 und deshalb bei Allen Krankenkassen Recht auf 2 x Kursgeldrückerstattung bis 80% im Jahr. Summ Veranstaltungen werden auch Outdoor angeboten, z.B. in Italien/Toscana, Sprache Deutsch, Englisch und Italienisch.

Kontakt: SUMM Stressabbaumanagement München für Alle.

Name

Investition in die Zukunft: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und die Unterstützung durch die Krankenkassen

Wir verbringen einen erheblichen Teil unseres Lebens am Arbeitsplatz. Wie wir diese Zeit gestalten und welchen Belastungen wir dort ausgesetzt sind, prägt maßgeblich unsere Lebensqualität, unsere Leistungsfähigkeit und vor allem unsere Gesundheit.

Die moderne Arbeitswelt wandelt sich rasant: Neben den klassischen körperlichen Beanspruchungen rücken zunehmend psychische Belastungen und komplexe Arbeitsstrukturen in den Fokus. Hier setzt die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) an. Sie ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein essenzieller Baustein für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.

Was steckt hinter der Betrieblichen Gesundheitsförderung?

Die BGF ist eine der drei zentralen Säulen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) – neben dem Arbeitsschutz und dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM). Ziel der BGF ist es, Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz systematisch zu reduzieren und die persönlichen Gesundheitsressourcen der Beschäftigten zu stärken.

Ein wirksames BGF-Konzept ruht auf zwei starken Säulen:

  • Verhältnisprävention (Arbeitsbedingungen gestalten): Anpassung der Arbeitsumgebung, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung, flexible Arbeitszeiten, ergonomische Arbeitsplätze oder die Bereitstellung ausgewogener Verpflegung.
  • Verhaltensprävention (Menschliches Handeln stärken): Kurse zu Stressmanagement und Entspannung, Rückenschule, Ernährungsberatung oder Angebote zur Suchtmittelentwöhnung.

Fazit für die Praxis: Verhaltens- und Verhältnisprävention greifen Hand in Hand. Ein Anti-Stress-Seminar (Verhalten) bringt wenig, wenn die Arbeitsabläufe dauerhaft überfordern (Verhältnis). Erst die Kombination schafft ein gesundes Arbeitsklima.

Starke Partner: Die Rolle und Kostenübernahme der Krankenkassen

Viele Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – zögern bei der Einführung von BGF-Maßnahmen. Häufig fehlen zeitliche Ressourcen, Know-how oder das nötige Budget.

Hier kommen die gesetzlichen Krankenkassen ins Spiel: Sie haben den gesetzlichen Auftrag (§§ 20, 20b SGB V), Unternehmen beim Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen zu beraten und finanziell zu unterstützen.

Wie die Krankenkassen konkret helfen:

  1. Kostenlose Erstberatung: Über die regionalen BGF-Koordinierungsstellen der Krankenkassen erhalten Betriebe eine unabhängige, kostenfreie Erstberatung. Es wird analysiert, wo das Unternehmen steht und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
  2. Prozessbegleitung: Die Krankenkassen begleiten Betriebe von der Bedarfsanalyse über die Einbindung des Teams bis hin zur nachhaltigen Verankerung.
  3. Finanzielle Unterstützung: Krankenkassen übernehmen häufig die Kosten für qualifizierte Referenten, zertifizierte Präventionskurse und die Begleitung von Gesundheitsprojekten (orientiert am Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes).

Steuerliche Vorteile nutzen: Der § 3 Nr. 34 EStG

Neben der direkten Unterstützung durch die Krankenkassen belohnt auch der Gesetzgeber das Engagement von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern:

  • Steuerfreibetrag: Bis zu 600 Euro pro Mitarbeiter/in und Jahr können Arbeitgeber steuer- und sozialversicherungsfrei für zertifizierte Gesundheitsmaßnahmen bereitstellen (zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn).
  • Qualitätskriterien: Steuerbefreit sind Maßnahmen, die den Qualitätsanforderungen der §§ 20 und 20b SGB V entsprechen.

(Hinweis: Für maximale Rechtssicherheit empfiehlt sich im Einzelfall eine Anrufungsauskunft beim zuständigen Betriebsstättenfinanzamt gemäß § 42e EStG).

Win-Win für Unternehmen und Beschäftigte

Die Einführung von BGF-Strukturen ist eine freiwillige Investition, die sich mehrfach auszahlt:

Vorteile für ArbeitgeberInnenVorteile für Beschäftigte
Erheblicher Rückgang von Krankheits- und AusfallzeitenVerbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands
Steigerung der Produktivität und ArbeitsqualitätReduzierung von körperlichen & psychischen Belastungen
Stärkung der Mitarbeiterbindung & Employer BrandingErhöhung der Arbeitszufriedenheit & Lebensqualität
Attraktivitätssteigerung bei der FachkräftegewinnungAktive Mitgestaltung des eigenen Arbeitsplatzes

In einfachen Schritten starten: Der Leitfaden für Betriebe

Der Einstieg muss nicht kompliziert sein. Bereits kleine Schritte verändern das Arbeitsklima positiv:

  1. Erstberatung nutzen: Kontaktieren Sie die regionale BGF-Koordinierungsstelle der Krankenkassen oder summ-heberger, zeritif. Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM, zrtif. AHAB Berlin, oder https://www.linkedin.com/in/elisabeth-h-55566b69/?isSelfProfile=true sowie email summ-heberger Kontaktformular.
  2. Bedarfe ermitteln: Binden Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anfang an ein (z. B. durch ein bunt gemischtes Gesundheitsteam aus Leitung, Betriebsrat, Betriebsfeuerwehr/-arzt und Beschäftigten).
  3. Maßnahmen umsetzen: Starten Sie mit drängenden Handlungsfeldern (z. B. Ergonomie/Rückengesundheit, Stressbewältigung oder gesundes Führen).
  4. Nachhaltig verankern: Gesundheit entsteht nicht über Nacht. Evaluation und Geduld machen BGF zu einem dauerhaften Baustein Ihrer Unternehmenskultur.

Mache Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft!

Investitionen in die Gesundheit Ihrer Belegschaft sind Investitionen in den nachhaltigen Erfolg Ihres Unternehmens. Nutzen Sie die Beratungsangebote und finanziellen Förderungen der Krankenkassen – für gesunde Beschäftigte in starken Unternehmen.

Scroll to Top